Die Aligner-Therapie ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Als moderne und diskrete Methode zur Korrektur von Zahnfehlstellungen hat sie sich inzwischen fest etabliert. Im Gegensatz zu traditionellen Zahnspangen sind die transparenten Schienen quasi unsichtbar, was insbesondere Erwachsenen und Jugendlichen entgegenkommt. Doch lassen sich mit Alignern genauso gute Ergebnisse erzielen wie mit einer Zahnspange? Können auch schwere Fehlstellungen damit korrigiert werden? Das fragen sich alle, die im Netz nach „Aligner vorher nachher“ suchen. Wir beantworten die entscheidenden Fragen.
In ihrer Anfangszeit wurde die Aligner-Therapie vor allem genutzt, um leichte Zahnfehlstellungen zu korrigieren. Vor allem schief stehende Schneidezähne galten als Domäne dieser modernen kieferorthopädischen Methode. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man hat kein auffälliges Metall im Mund, und zum Zähneputzen können die Schienen einfach herausgenommen werden.
Doch was, wenn mehr als nur „Zähne geraderücken“ gefragt ist? Wenn beispielsweise der Biss korrigiert und Backenzähne bewegt werden müssen? Welches Aligner-vorher-nachher-Ergebnis darf man hier erwarten?
Klar ist: Heute ist deutlich mehr möglich als früher. Denn die Aligner-Systeme haben sich in einigen Punkten entscheidend weiterentwickelt. In den letzten Jahren wurde das Material verbessert und das Design des Aligners am Zahnfleischrands verändert, um die Behandlung noch effizienter zu machen. Außerdem wurden Hilfsmittel entwickelt oder noch weiter ausgetüftelt: Hier sind vor allem Attachments, Cut-outs, in die Gummis eingehängt werden, und Bite-Ramps zu nennen. Auch eine Kombination der Aligner-Behandlung mit Teil-Bracket-Apparaturen ist möglich. Dadurch haben sich die Anwendungsbereiche vergrößert und die Effizienz von Alignern erhöht.
Bei welchen Zahn- und Kieferfehlstellungen kommen Aligner zum Einsatz? Die wichtigsten Anwendungsgebiete im Überblick:
Aligner kommen häufig zum Einsatz bei der Korrektur von leichten bis moderaten Fehlstellungen wie Zahnüberlappungen, Zahnlücken oder einzelnen schiefstehenden Zähnen.
Neben einzelnen Zähnen können Aligner auch genutzt werden, wenn der Biss korrigiert werden muss, zum Beispiel bei:
· Überbiss (wenn die oberen Frontzähne zu weit über die unteren Frontzähne hinausragen)
· Unterbiss (wenn die unteren Zähne vor den oberen Zähnen stehen)
· Kreuzbiss (wenn einige obere Zähne beim Zusammenbeißen innerhalb der unteren Zähne liegen)
Wenn im Kiefer nicht genügend Platz vorhanden ist, können Aligner helfen, den Zähnen mehr Raum zu verschaffen und sie gleichmäßig auszurichten.
Darüber hinaus werden Aligner auch genutzt, wenn sich die Zähne nach abgeschlossener Zahnspangen-Behandlung wieder verschoben haben. Aligner können in solchen Fällen eingesetzt werden, um die Zähne zurück in die gewünschte Position zu bringen. Auch wenn eine prothetische Versorgung mit Kronen, Brücken oder Implantaten kieferorthopädisch vorbereitet werden soll, kommen Aligner zum Einsatz.
Nicht alle Zahnfehlstellungen oder Bissprobleme können mit Alignern allein zuverlässig korrigiert werden. Bestimmte Zahnbewegungen sind schwerer zu realisieren als andere. Zudem kommt es auch darauf an, ob ein Zahn nur einen oder gleich zwei Millimeter bewegt werden muss. Je größer die Bewegung, desto schwieriger ist sie durchzuführen – und desto schwieriger lässt sich vorhersagen, wie gut das Vorher-Nachher-Ergebnis sein wird.
Deswegen ist es wichtig, bereits im Vorfeld der Behandlung über die eigenen Wünsche und Vorstellungen zu sprechen. Der erfahrene Kieferorthopäde kann dann eine realistische Einschätzung geben, was möglich ist und was nicht. Und nicht zuletzt hängt der Erfolg der Behandlung auch davon ab, wie lange die Aligner getragen werden. 22 Stunden am Tag müssen es sein, damit die Aligner so wirken können, wie sie sollen.
Quellen
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