Wenn es um Zahnkorrekturen geht, gibt es im Grunde zwei Hauptdarsteller: Aligner und traditionelle Zahnspangen. Beide haben Vor- und Nachteile und können auf ihre Art und Weise zu einem strahlenden Lächeln verhelfen. Eine Gegenüberstellung für alle, die auf der Suche nach der richtigen Methode sind und noch mehr Durchblick haben wollen.
Aligner sind ganz klar die Helden der nahezu unsichtbaren Zahnkorrektur. Bei uns in der Praxis sind sie besonders beliebt. Warum? Weil sie so unauffällig sind, dass man sie kaum bemerkt. Außerdem kann man sie einfach zum Essen und Zähneputzen herausnehmen. Das ist genau so unkompliziert und praktisch, wie es klingt. Aber: Sie erfordern von ihren Trägern ein bisschen Disziplin. Denn damit sie ihre Magie entfalten können, müssen sie 22 Stunden am Tag getragen werden.
Haben die traditionellen Zahnspangen nun ausgedient? Auf keinen Fall. Sie sind vielleicht Oldies, aber auch Goldies in der Zahnkorrektur-Welt. Inzwischen gibt es auch Hightech-Varianten, die unauffälliger und angenehmer zu tragen sind. Und bei sehr komplizierteren Fällen sind sie auch oft die bessere Option, weil Aligner sich hier mitunter schwertun. Der Nachteil? Sie sind auffälliger und erschweren die Zahnpflege.
Aligner haben viele Vorteile, angefangen mit der Ästhetik und Diskretion: Aligner sind fast unsichtbar. Ihre Träger können ihr Lächeln während der gesamten Behandlungszeit zeigen. Die meisten Menschen werden noch nicht einmal bemerken, dass man gerade eine Zahnkorrektur durchmacht. Das ist ein riesiger Pluspunkt.
Auch Komfort und Benutzerfreundlichkeit zahlen auf die Aligner-Seite ein: Beim Essen muss man sich keine Gedanken darüber machen, ob sich etwas in den Brackets verfängt. Außerdem sind sie im Vergleich zu traditionellen Zahnspangen oft angenehmer zu tragen.
Mit Alignern lassen sich Zähne sehr effektiv bewegen. Wenn man sie lange genug trägt, üben sie kontinuierliche, sanfte Kräfte auf die Zähne aus, sodass diese sich wie gewünscht bewegen.
Auch die Hygiene und die Pflege sind bei Alignern ein Kinderspiel – sowohl die der Zähne als auch die der Aligner selbst.
Aligner haben viele Vorzüge, aber auch ein paar Schattenseiten.
Die gesetzlichen Krankenversicherungen bezahlen die Aligner-Behandlung derzeit nicht.
Zudem sind Aligner nicht für jeden Fall geeignet. Bei sehr komplexen Zahn- oder Kieferfehlstellungen sind optimale Behandlungsergebnisse eher mit der festen Zahnspange vorhersagbar.
Wie bereits weiter oben angedeutet, müssen Aligner-Träger Disziplin mitbringen. Denn damit sie funktionieren, müssen sie wirklich immer getragen werden, außer beim Essen und Zähneputzen.
Aligner werden zwar oft als Lifestyle-Produkte vermarktet. Aber tatsächlich handelt es sich um eine medizinische Behandlung, die auch Risiken mit sich bringt. Richtig angewendet und in den Händen von Fachzahnärzten für Kieferorthopädie sind die Nebenwirkungen zwar überschaubar – wenn man von leichten Schmerzen und Druckgefühl beim „Eintragen“ der neuen Aligner absieht. Bei Aligner-Shops, die gerne mit besonders günstigen Angeboten locken, ist aber Vorsicht geboten. Denn hier werden teilweise kieferorthopädische Standards unterschritten – mit ernsthaften Risiken!
Die altbewährten Zahnspangen sind vielleicht nicht die unsichtbaren Superhelden, aber sie haben definitiv ihre Vorzüge.
Zunächst einmal sind sie bei komplizierten Fällen echte Problemknacker. Bei bestimmten Fehlstellungen und Fehlbissen kann eine herkömmliche Zahnspange oft effektiver sein.
Bei einer traditionellen Zahnspange hat der Kieferorthopäde außerdem jederzeit die Möglichkeit, die Behandlung anzupassen – je nachdem, wie gut die Zähne sich bereits bewegt haben.
Bei minderjährigen Patienten mit entsprechender Indikation sowie in ganz bestimmten Fällen bei Erwachsenen wird zumindest ein Teil der Behandlung von der Krankenkasse übernommen.
Nun kommen wir zu den Nachteilen der herkömmlichen Zahnspangen.
Ästhetisch gesehen sind Zahnspangen nicht gerade unauffällig. Sie sind ziemlich deutlich zu erkennen und werden von vielen als ästhetisch störend empfunden. Allerdings: Es gibt auch unauffälligere Varianten: z. B. Mini-Brackets und zahnfarbene Keramik-Zahnspangen.
Herkömmliche Zahnspangen können insbesondere am Anfang etwas unangenehm sein und manchmal sogar Schmerzen verursachen. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Zähne sich bewegen. Also genau das, was man erreichen will. Und: Auch bei den herkömmlichen Spangen hat sich hier etwas getan: Dank moderner Bögen ist der Komfort heute viel besser geworden.
Pflege und Hygiene können bei Multibracket-Apparaturen eine ziemliche Herausforderung sein. Zahnseide benutzen? Mit einer Zahnspange kann das eine echte Geduldsprobe sein. Hier muss man schon ein paar Minuten mehr für die Zahnpflege investieren.
Zahnspangen sind auch nicht ganz frei von Nebenwirkungen und Komplikationen. Von Drähten, die abstehen und sich ins Zahnfleisch bohren, bis hin zu Zahnverfärbungen, wenn die Hygiene nicht top ist.
Aligner und traditionelle Zahnspangen haben also beide ihre Stärken und Schwächen. Aligner punkten vor allem durch Ästhetik und Komfort, sind effizient und einfach zu reinigen, brauchen aber Disziplin. Traditionelle Zahnspangen sind dagegen die bewährten Kämpfer. Sie sind bei komplexen Fällen oft die bessere Option. Aber sie sind sichtbar und erschweren die Zahnpflege erheblich.
Welche Methode im Einzelfall am besten geeignet ist, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen, solltet Ihr am besten im Gespräch mit uns klären. Manchmal macht es auch Sinn, bei einer Aligner-Behandlung Teilaufgaben mit einer festen Zahnspange zu lösen. Wichtig ist, dass man sich gut beraten fühlt und so eine informierte Entscheidung treffen kann.
Quellen:
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